Archiv April 2019

Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-04-1) – Teil 2

Premnitz, der 2019-04-07

nach dem kleinen Rücksetzer vom Vortag erhielt ich heute am 07.04.2019 ein anderes Fahrzeug und ich brauchte natürlich auch nochmal eine weitere Hilfe. Ich telefonierte also ein wenig rum und fand in einem engen Freund des Teams Kleiderursel einen fleißigen Helfer, der mich nach Potsdam, Groß Kreutz (Havel) und Brandenburg a.d. Havel begleitete.

Wir fuhren zuerst nach Potsdam wo wir mehrere Kisten Bücher abholten, die später an die Diakonie Tagespflege gingen. Nach diesem ersten Halt, machten wir einen kurzen Halt in Werder a.d. Havel denn auch ein Imbiss muss, mal sein. Gut gestärkt ging es weiter nach Groß Kreutz (Havel), wo wir eine Couch-Garnitur einluden. Und zu guter Letzt, hielten wir natürlich auf Wunsch von Nancy Petsch beim Team Kleiderursel. Dort bekamen wir auch noch einige Säcke voller Spenden für die Diakonie Kleiderkammer mit. Alle Spenden wurden dann zum Schluß nach Premnitz gebracht, wo Bianca auf uns wartete und es uns so ermöglichte noch am Sonntag das Fahrzeug wieder zu entladen.


Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-04-1) – Teil 1

Premnitz, der 2019-04-06

ich konnte in den ersten Tagen des Monats April das ein oder andere an Spenden organisieren. Wie so oft, fehlte mir nur ein großer fahrbarer Untersatz und ein fleißiger Helfer. Also habe ich mit dem Chef der Diakonie im Havelland gesprochen, der mir wie schon einmal zuvor ein Fahrzeug organisierte. Kurz noch einen Helfer gesucht und schon konnte ich dem 06.04.2019 hoffnungsvoll entgegen sehen.

Samstag, 06.04.2019, 15:00 Uhr – Mein noch junger Helfer, welcher auch Mitglied der Jugendfeuerwehr in Premnitz ist, kam pünktlich und gut vorbereitet zum vereinbarten Treffpunkt. Auf ging es über die B102 in Richtung Brandenburg und dann über die B1 bis nach Potsdam. Wir hatten einen straffen Zeitplan, denn es galt 3 Sachspender anzufahren, alle samt in und um Potsdam. Beim ersten Sachspender wollten wir 3 große und 5 kleine Schwerlastregale abholen. Das Abbauen ohne richtiges Spezialwerkzeug stellte uns dann doch vor einer Prüfung. So vergingen Minuten um Minuten und der gut ausgedachte Zeitplan geriet ins Wanken. So ließ sich ein Regal nicht abbauen, dafür waren die Schrauben und Muttern so fest, das selbst mit Gewalt keine auch noch so kleine Bewegung der Verschraubung machbar war. – Dieses eine Regal ließen wir dann in einer Hausdurchfahrt (nach Absprache mit den dortigen Mietern) zurück.

Ab ins Auto und los gings, oder halt auch nicht. Der Motor sprang nicht an. Zündkarte raus und nochmal der ganze Spaß von vorn. – Und das Auto lebt doch! – Wir fuhren also gut 30 Meter bis zur nächsten Straße und schwups, war wieder nichts vom Motor zu vernehmen. Also wieder alles aus, Zündkarte raus, kurz warten und alles nochmal von vorn. Hach, der Motor läuft ja doch, also auf zur nächsten Kreuzung, diese war gut 250 Meter entfernt… Auf die Bremse, denn bei Rot fährt man nicht und ja, der Motor ging aus… das Spiel wiederholte sich noch 2 mal und schon waren wir auf der Langen Brücke in Potsdam, mit dem Ziel die beiden anderen Sachspender anzusteuern. Etwa 10 Meter vor der Ampel blieben wir im Verkehr stecken und was soll ich sagen, der Motor hatte wieder keine Lust. Nach 3 weiteren Startversuchen ließ ich es dann bleiben, informierte kurz die Sachspender, Herrn Panschuk von der Diakonie und die Servicestelle des Assistance-Dienstes über den Zustand des Fahrzeugs. Bei strahlendem Sonnenschein stand ich nun mit meinem Begleiter mitten auf einer der vielbefahrendsten Straßen Potsdams und verstärkte somit den Rückstau im Zentrum der brandenburgischen Hauptstadt. 30 Minuten, 60 Minuten, 90 Minuten vergingen und keine Rettung war zu sehen, dann hielt unverhofft hinter mir ein Gelber Engel, die junge Dame des ADAC konnte zumindest das Kupplungspedal wieder lösen, aber das Auto wollte trotz dieser und anderer Hilfen keinen Mucks von sich geben… es vergingen dann nochmals gut 45 Minuten und der Assistance-Partner war zur Stelle. Nach vielen fruchtlosen Versuchen das Fahrzeug irgendwie wieder zum laufen zu bringen, gab er dann aber auf. Zwischendurch rief Herr Panschuk an, der erst kurz vorher aus Berlin los ist und machte mir und meiner Hilfe das Angebot uns in Potsdam aufzunehmen und wenigstens uns in die Heimat zu bringen.

Das Fahrzeug verblieb samt innenliegender Spenden bei einem Autoservice in Potsdam, aber zumindest konnten wir alle zeitnah noch vor 0:00 Uhr in unsere Betten hüpfen und von besseren Tagen träumen. – Wie sich erst Tage später bei der Reparatur herausstellte, hatte wohl ein Mader seinen Spass an diesem Fahrzeug. Nun fährt dieses wieder in Diensten der Diakonie und wird liebevoll umhegt und gepflegt, damit niemanden anderes so ein Malheur passiert…

Bild: einige der mittlerweile aufgebauten Schwerlastregale in der Kleiderkammer der Diakonie in Premnitz

Spendenübergabe an die Jugendfeuerwehr Premnitz (2019-04)

Premnitz, der 2019-04-04

als ich Mitte März 2019 in Berlin unterwegs war, kam ich auf die tolle Idee mir auch mal etwas gutes zu tun. Also erwarb ich, aus privater Hand, ein Spielzeug für große Jungs. So ein Kickertisch ist an sich was feines. Letztlich stellte ich jedoch fest, das ich ja erstens gar keinen Platz für den Tisch habe und zweitens im Grunde auch gar keine Zeit. Also fragte ich mal in die Premnitzer Runde, wär eventuell so etwas brauchen und nutzen könnte, denn zum Verstauben ist so ein Tisch dann auch zu schade. Letztlich fand ich in Form der Jugendfeuerwehr der Stadt Premnitz jemanden, der vor kurzem seinen alten Kickertisch ausmustern musste und dadurch auch einen Nutzen (für die Mädels und Jungs) in dem Kicker sah.

Dank Herrn Olaf Thiem, der die Jugendfeuerwehr, auf meine Bitte hin ansprach, wurde dann das Gerät durch mehrere Jungs bei mir abgeholt. Ich hoffe und wünsche der Jugendfeuerwehr das Sie mit dem Gerät viele Stunden Ablenkung finden kann, denn für die Jugendlichen ist der Alltag neben Schule, Hausaufgaben und dem Training bei der Feuerwehr nicht immer einfach. Und ja das Gerät ist ja auch hoch und groß genug, das selbst die aktiven Feuerwehrleute, die keine Jugendlichen mehr sind, nach einem Einsatz sich damit auch mal ablenken können.

Spendenübergabe an die Kleiderkammer der Diakonie (2019-03)

Premnitz, der 2019-04-02

Wo wir schon mal dabei sind, kurz nochmal zurück nach Berlin. – An einem Tag, wie den gestrigen 1. April 2019, wo in Berlin die BVG 24 Stunden lang streikt, ist das fahren mit dem Auto gleich doppelt so interessant und intensiv. Anfahren, stehen, anfahren, stehen, wenn es gut geht, kommt man so etwa 10 Meter vorwärts. Gestreßte Autofahrer im Berufsverkehr sind etwas herrliches, besonders an so einem Tag. Und wie immer schauen etwa 50% der Autofahrer immer wieder auf Ihre Smartphones. – Ab und an wünscht man sich dann in einem Panzerwagen zu sitzen und einfach mal richtig kräftig auf die Bremse zu treten, damit der ein oder andere vielleicht mal ordentlich merkt, was er dort verzapft. Das Mitdenken für andere um sein eigenes Auto heil zu belassen, ist für mich eher das anstrengenste von allem, der Rest am Autofahren ist im Grunde ja easy. – Und ja “Whitey” geht es gut, keine Schramme, kein Kratzer trotz aller kurioser Autofahrer im Berliner Straßenverkehr, von B, über OHV, HVL, P und PM, BAR und sonstige Umlandfahrer und eben alle M-Kennzeichen (das sind mir insbesondere die liebsten, die Leute die Car2Go, DriveNow etc. fahren und erst Recht kaum Rücksicht auf andere nehmen). – Nun ja, zumindest hat die Sonne dafür etwas getan, das die Leute etwas mehr aufpassen. Je mehr Sonne im Herzen, desto wacher sind die anderen, wenn auch dennoch abgelenkt durch Facebook, Instagram und Co. – Ich bin für mindestens 1.000,00 € Strafe pro Vergehen, damit die Leute endlich mal Ihre Handys nicht mehr während der Fahrt anfassen. – So mancher Halb-Herzinfakt, Beinahe-Unfall liesse sich damit bestimmt vermeiden. – Sorry, ich schweife ab.

Also war ich wieder bei meinen beiden Freunden Heike und Jürgen im schönen Friedrichshain. 5 vollgepackte Säcke dürfte ich nun schon zum dritten mal einladen und wieder war vieles tolles dabei. Da wir aus Platzmangel mal nicht alles selbst sortierten, haben wir es heute morgen direkt zur Diakonie gebracht, mein Schatzi hab ich dann mal für 2,5 Stunden gleich da gelassen. Nicht weil ich Sie nicht liebe, nein, nein. Ich liebe mein Schatzi sehr, ohne Ihr Engagement und Ihre Geduld, könnte ich das Soziale Netzwerk Premnitz so nicht gestalten und mich persönlich einbringen. Wie schon oft in den letzten 2 Wochen, hat Sie sich ehrenamtlich betätigt und Bianca beim sortieren geholfen, dabei hat Sie Urlaub, der ja eigentlich zur Erholung dient. – Aber Bianca braucht aktuell eben etwas mehr Unterstützung. Und diesbezüglich möchte ich auch einen Appell an die Premnitzer richten. Wer einfach mal etwas Zeit hat, sei es auch nur mal 2 Stunden, wer sich ein wenig sozial etwas engagieren mag, der soll sich bitte bei der Kleiderkammer der Diakonie melden. – Jede Hilfe bei der Sortierung ist gern gesehen. – Und man kann sich somit vor Ort ein persönliches Bild von der gewissenhaften Arbeit der Kleiderkammer der Diakonie hier in Premnitz machen.

Spendenübergabe an die AWO Kita “Waldhaus” & die AWO Eltern-Kind-Gruppe (EKiT)

Premnitz, der 2019-02-04

dank einer sehr aufmerksamen Rathenowerin war es mir möglich mit einer Frau aus Potsdam am letzten Mittwoch in Kontakt zu kommen. So konnte ich letzte Woche Freitag mehrere Kinderfahrzeuge und sonstiges Gerät abholen. Ja, diese Sachen sind schon ein wenig abgenutzt und ausgebleicht, aber dennoch in einem weiterhin sehr guten und nutzbaren Zustand. Der Hausmeister der Kita hat diese Sachen sauber gemacht und sie werden seit Anfang dieser Woche schon von den Kindern der AWO Kita “Waldhaus” genutzt. In disem Sinne auch noch einmal ein Dankeschön an die Mitarbeiterin der Kita, welche mir nach Feierabend kurz noch einmal aufschloss, damit ich die Fahrzeuge etc. vor Ort deponieren konnte. Ich hoffe sehr, Sie ist, wenn auch leicht verspätet, gut in ein sonniges Wochenende gestartet.

Desweiteren konnte ich gestern in Berlin zwei weitere Fahrzeuge in Empfang nehmen. Diese habe ich heute morgen der AWO Eltern-Kind-Gruppe (EKiT) in der Liebigstraße übergeben, ebenso wie eine süße rote Truhe, die mir Bianca von der Kleiderkammer der Diakonie heute morgen mitgab.