Bürgerbegehren „Umgestaltung & Sicherheit Havel-Spielplatz“

Premnitz, der 2019-07-12

wie erwähnt, komme ich jetzt auf den jungen Mann zurück. Im Februar 2019 schrieb Nico Henke auf Facebook einen durchaus interessanten Artikel und dadurch kamen wir ins Gespräch. So weit es mir zeitlich und persönlich möglich war, haben wir dazu immer wieder Rücksprache gehalten, aus eher rein persönlichen Gründen verzögerte sich einiges von meiner Seite aus, wofür Herr Nico Henke aber sein vollstes Verständnis zeigte, da er um die persönlichen Umstände meinerseits wusste.

Hier nun also geht es um sein Anliegen, was wir beide gemeinsam so ausformulieren möchten und wir möchten alle Premnitzer einladen, daran mitzuwirken. Im Laufe des Tages wird Nico dazu an einigen Orten/Geschäften in Premnitz auch Unterschriftslisten auslegen:

An die Stadt Premnitz
c/o Stadtverordnetenversammlung
Gerhart-Hauptmann-Straße 3
14727 Premnitz

Bürgerbegehren „Umgestaltung & Sicherheit Havel-Spielplatz“

Sehr geehrte Damen und Herren der Stadtverordnetenversammlung,

als Bürger der Stadt und als Elternteil eines Kindes möchten wir Sie auf den aktuellen Zustand des Spielplatzes an der Havel aufmerksam machen und bitten Sie gemeinschaftlich an einem neuen Konzept für diesen Spielplatz mit uns hinzuwirken.

Thema 1 – Sicherheit

Einige Spielgeräte sind teilweise abgenutzt und verfügen über kleinere und mittlere Defekte, diese sollten zeitnah ausgebessert werden. Entweder durch Austausch oder durch Überarbeitung des vorhandenen Spielgerätes. Vor allem das große Holzklettergerüst macht einigen Eltern jedoch sorgen, da die Verankerung sehr weit aus dem Sand hervorragt. Diese Verankerung ist teils scharfkantig und speziell beim spielen könnten Kinder hierbei mit Ihrer Hand zwischen die Halterung geraten und sich diese im ungünstigsten Fall brechen. Wir bitten daher die Stadtverordneten über eine zusätzliche Schutzmaßnahme nachzudenken, beispielsweise durch die Anbringung von Schutzmatten am Fußende des Spielgerätes und dem Übergang zur Halterung, so das keine weitere mögliche Verletzungsgefahr an dieser Stelle möglich ist.

Thema 2 – Gestaltung der Spielanlagen

Die Umrandung insbesondere des großen Sandkastens mit dem Holzklettergerüst ist sehr niedrig, so dass sich der Sand auch auf die Grünflächen verteilt. Wir möchten Sie darum bitten über eine geringfügige Anhebung der Umrandung nachzudenken, so dass ein Austreten und Verteilen des Spielsandes dauerhaft besser verhindert wird.

Des Weiteren wären teils neue und zusätzliche Sitzbänke sinnvoll.

Thema 3 – Umzäunung der Spielanlage

Die Umzäunung der Spielanlage sollte zur Havelseite angepasst werden, der dortige Ausgang ist sehr schmal. Überlegenswert wären in diesem Zusammenhang auch Schwenktüren zum Betreten der gesamten Spielanlage, wir bitten um Prüfung ob sich das realisieren ließe.

Thema 4 – Begrünung

Aus einem unmittelbaren subjektiven Sicherheitsaspekt heraus, wäre es überlegenswert, alle Sträucher innerhalb und am Rande des Spielplatzes auf maximal 1 m Höhe zu stutzen. So dass der Spielplatz aber auch das Gelände um den Spielplatz selbst jederzeit von allen Seiten einsehbar/sichtbar ist. Und das sowohl von innenhalb und außenhalb des Spielplatzes.

Thema 5 – Neues Spielgerät für das in 2018 abgebaute

Wir als Eltern würden uns freuen, wenn als Ersatz für das in 2018 abgebaute Spielgerät ein gänzlich neues wiederaufgebaut wird. – Es wäre wünschenswert, wenn wir als Eltern und ebenso unsere Kinder dazu Wünsche äußern dürften. – Natürlich in Rahmen des haushaltspolitisch vertretbarem.

Nachfolgend Bilder vom Ist-Zustand des Spielplatzes:

Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-07-1)

Premnitz, der 2019-07-05

…zum Glück arbeite ich ja unter der Woche in Berlin, so kann ich halt auch immer mal auf Zuruf irgendwo hinfahren. Meine liebe Kleidermotte aus Berlin-Firedrichshain rief mich wieder einmal an. Mit der Bitte verbunden, ob ich wieder zu ihr komme. Jetzt in der Ferienzeit ist das halt auch etwas einfacher, da ja auch der Berliner Verkehrsirrsinn etwas entkrampfter ist. Man merkt förmlich im Straßenverkehr, das viele Berliner im Urlaub sind, man kommt einfach wesentlich flüssiger durch die Stadt.

Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-06-4)

Premnitz, der 2019-06-22

wie in einem vorherigen Thread erwähnt, durfte ich mir ja bei einer Berliner Firma Schwerlastregale für die Kleiderkammer der Diakonie abholen. Was ich zuvor nicht so genau wußte, war der Umstand, das alles zusammen Regale von mehr als 18 Meter Länge waren und dazu noch extrem fest verschraubt. So konnte ich also am 14.06.2019 auf einem sehr kurzen Nachmittag nicht alles abbauen. Freundlicherweise waren die Firmeninhaber so lieb und verbrachten alles was wir nicht auseinander bekamen in Ihren Keller.

So bedurfte es also noch einer zweiten Tour und auch hierbei bekam ich freundliche Hilfe durch einen Premnitzer. Der junge Mann auf den Fotos ist Nico Henke und in einem der kommenden Beiträge gehe ich auf ein Anliegen von Ihm ein, das Ihm sehr am Herzen liegt. Also bitte nicht verpassen, hier nochmals aktuellere Posts zu lesen. Alles in allem konnten wir an dem Tag vieles abholen, nicht nur in Berlin, wir waren an dem Tage auch noch in Potsdam, wo wir ebenfalls noch weitere Spenden abholten um diese später der Diakonie zu übergeben.



Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-06-3)

Premnitz, der 2019-06-21

Bücher, viele Bücher, noch mehr Bücher. – Ich fand im Internet einen netten Kontakt, der Herr ist Geschäftsführer der Patent Papierfabrik Hohenofen und er hatte sich entschieden einen Teil seiner privaten Büchersammlung aufzulösen. Ich bekam, durch die Diakonie Havelland e.V., also ein kleines Auto zur Seite um ein paar Bücher abzuholen. Es ging also über Stock und Stein mitten hinein in ein kleines feines Dorf in der Nähe von Kyritz. Der Transporter passte mit ach und krach durch die geschwungene und verwinkelte Zufahrt, mit jeweils einem Zentimeter Platz rechts und links. Nach einer gefühlten Ewigkeit, und tausenden Lenkradeinschlägen in jede denkbare Richtung, schaffte ich es den kleinen Transporter irgendwie auf dem Hof zu Parken. Dutzende Kisten und Kartons mit Büchern aus allen Stilrichtungen warteten da auf mich. Nach gut einer halben Stunde war dann alles verstaut und ich konnte mich auf den Weg zur Diakonie machen. Wo Bianca mit Ihrem Mann und zwei netten Helfern schon auf mich warteten. Denn schon am nächsten Tag brauchte ich das Auto und alles was jetzt drin war, musste also raus.

PS: Herr Guido Panschuk klärt aktuell die Nutzbarkeit der ca. 1.000 Bücher, wenn also jemand noch ne Idee hat, einfach mal an die Diakonie wenden.


Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-06-1)

Premnitz, der 2019-06-14

durch einen netten Zufall stieß ich auf eine Berliner Firma, die dabei war Ihr Lager auszuräumen, da man sich da entschied eine komplett neue Lagereinrichtung zu kaufen. Nach einem kurzen und herzlichen Gespräch wurden wir uns sozusagen handelseinig. Ich musste alles nur in Eigenregie abbauen, dafür bekomme ich alle Schwerlastregale umsonst. – Deal ist Deal. – Also musste ich nur noch eine helfende Hand suchen und einen fahrbaren Untersatz. – Dank meines Schwiegerpapas in spe, bekam ich tatkräftige Unterstützung. Also fuhren wir an einem der wohl wärmsten Tage nach Berlin und bauten viele Regale ab. Zum Ende hin musste ja auch alles eingeladen werden, also versuchten wir uns in Tetris für große Jungs. Wie vielleicht der ein oder andere der die Kleiderkammer der Diakonie besucht festgestellt hat, stehen diese dort auch schon zur Nutzung. Denn alles soll ja auch einen Zweck erfüllen.


Spendenübergabe an die Kleiderkammer der Diakonie (2019-05-1)

Premnitz, der 2019-05-28

vor einigen Tagen war ich der Bitte gefolgt wieder nach Berlin zu kommen, und holte dort wieder mehrere Säcke an Kleiderspenden ab, die dort von der Kleidermotte in Berlin-Friedrichshain gespendet wurden. Mittlerweile hat sich ne Art kleine Freundschaft gebildet über die ich sehr froh und glücklich bin. Die Kleidermotte mit Ihrem kleinen und feinen Second-Hand-Shop in Berlin versorgt uns (oder besser gesagt die Kleiderkammer der Diakonie, denn ich bin ja nur der Überbringer) seit Anfang 2019 regelmäßig mit 5 – 6 großen blauen Säcken voller toller und modischer Kleidung, die den hilfesuchenden Premnitzern zu Gute kommen. – Die Spende am 28.05.2019 bestückten wir zusätzlich mit eigenen Sachspenden, die zum Teil aus dem Nachlaß einer Verwandten meiner Freundin stammten.

Am Tage der Übergabe, bekammen wir durch Bianca von der Kleiderkammer auch die Gelegenheit kurz andere Spenden zu fotografieren, die am Tage zuvor der Kleiderkammer übergeben wurden. Darunter eine größere Spende vom Team Kleiderursel aus Brandenburg a.d. Havel.

Spendenübergabe Tierheim Rathenow (2019-05-1)

Premnitz, der 2019-05-01

wir erhielten vor einiger Zeit durch einen netten Kontakt eine kleine Spendentüte für das Tierheim in Rathenow, von selbiger Spenderin erhielten wir zuvor auch Spenden für die Diakonie. So ganz alleine wollten wir die kleine Tüte mit wertvoller Fracht nicht ins Tierheim bringen und entschlossen uns, mal eben noch bei Kaufland zu halten, einiges an Futter, Spielzeug und nutzbaren Utensilien zu besorgen.

Also waren wir dann vor Ort und trafen nette Miitarbeiter/Helfer des Tierheims. Die Spenden wurden eingelagert und wir durften uns mit dem einen oder anderen Tier kurz auch beschäftigen, wobei wir bei den Kätzchen hängenblieben, so ne kleinen 5 – 7 Wochen alten Babies, die noch etwas unbeholfen durch die Gegend tappeln und die Welt grad erkunden, sind einfach etwas für Herz. Leider waren zu dem Zeitpunkt keine Hundewelpen vor Ort, denn für diese gilt ja das selbe.

Noch ne kleine Bitte, das Tierheim in Rathenow ist auf Spenden wirklich angewiesen und das nicht nur in Zeiten an “Tagen der offenen Tür”, nem Hofflohmarkt oder zu Weihnachten. Das Tierheim in Rathenow und deren Helfer kümmern sich in der ganzen Region Rathenow/Premnitz/Milow liebevoll um verwaiste, entlaufene oder verwahrloste Tiere und geben Ihnen ein schützendes Zuhause. – Bitte spenden Sie!


Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-04-1) – Teil 2

Premnitz, der 2019-04-07

nach dem kleinen Rücksetzer vom Vortag erhielt ich heute am 07.04.2019 ein anderes Fahrzeug und ich brauchte natürlich auch nochmal eine weitere Hilfe. Ich telefonierte also ein wenig rum und fand in einem engen Freund des Teams Kleiderursel einen fleißigen Helfer, der mich nach Potsdam, Groß Kreutz (Havel) und Brandenburg a.d. Havel begleitete.

Wir fuhren zuerst nach Potsdam wo wir mehrere Kisten Bücher abholten, die später an die Diakonie Tagespflege gingen. Nach diesem ersten Halt, machten wir einen kurzen Halt in Werder a.d. Havel denn auch ein Imbiss muss, mal sein. Gut gestärkt ging es weiter nach Groß Kreutz (Havel), wo wir eine Couch-Garnitur einluden. Und zu guter Letzt, hielten wir natürlich auf Wunsch von Nancy Petsch beim Team Kleiderursel. Dort bekamen wir auch noch einige Säcke voller Spenden für die Diakonie Kleiderkammer mit. Alle Spenden wurden dann zum Schluß nach Premnitz gebracht, wo Bianca auf uns wartete und es uns so ermöglichte noch am Sonntag das Fahrzeug wieder zu entladen.


Spendenabholung für die Kleiderkammer der Diakonie (2019-04-1) – Teil 1

Premnitz, der 2019-04-06

ich konnte in den ersten Tagen des Monats April das ein oder andere an Spenden organisieren. Wie so oft, fehlte mir nur ein großer fahrbarer Untersatz und ein fleißiger Helfer. Also habe ich mit dem Chef der Diakonie im Havelland gesprochen, der mir wie schon einmal zuvor ein Fahrzeug organisierte. Kurz noch einen Helfer gesucht und schon konnte ich dem 06.04.2019 hoffnungsvoll entgegen sehen.

Samstag, 06.04.2019, 15:00 Uhr – Mein noch junger Helfer, welcher auch Mitglied der Jugendfeuerwehr in Premnitz ist, kam pünktlich und gut vorbereitet zum vereinbarten Treffpunkt. Auf ging es über die B102 in Richtung Brandenburg und dann über die B1 bis nach Potsdam. Wir hatten einen straffen Zeitplan, denn es galt 3 Sachspender anzufahren, alle samt in und um Potsdam. Beim ersten Sachspender wollten wir 3 große und 5 kleine Schwerlastregale abholen. Das Abbauen ohne richtiges Spezialwerkzeug stellte uns dann doch vor einer Prüfung. So vergingen Minuten um Minuten und der gut ausgedachte Zeitplan geriet ins Wanken. So ließ sich ein Regal nicht abbauen, dafür waren die Schrauben und Muttern so fest, das selbst mit Gewalt keine auch noch so kleine Bewegung der Verschraubung machbar war. – Dieses eine Regal ließen wir dann in einer Hausdurchfahrt (nach Absprache mit den dortigen Mietern) zurück.

Ab ins Auto und los gings, oder halt auch nicht. Der Motor sprang nicht an. Zündkarte raus und nochmal der ganze Spaß von vorn. – Und das Auto lebt doch! – Wir fuhren also gut 30 Meter bis zur nächsten Straße und schwups, war wieder nichts vom Motor zu vernehmen. Also wieder alles aus, Zündkarte raus, kurz warten und alles nochmal von vorn. Hach, der Motor läuft ja doch, also auf zur nächsten Kreuzung, diese war gut 250 Meter entfernt… Auf die Bremse, denn bei Rot fährt man nicht und ja, der Motor ging aus… das Spiel wiederholte sich noch 2 mal und schon waren wir auf der Langen Brücke in Potsdam, mit dem Ziel die beiden anderen Sachspender anzusteuern. Etwa 10 Meter vor der Ampel blieben wir im Verkehr stecken und was soll ich sagen, der Motor hatte wieder keine Lust. Nach 3 weiteren Startversuchen ließ ich es dann bleiben, informierte kurz die Sachspender, Herrn Panschuk von der Diakonie und die Servicestelle des Assistance-Dienstes über den Zustand des Fahrzeugs. Bei strahlendem Sonnenschein stand ich nun mit meinem Begleiter mitten auf einer der vielbefahrendsten Straßen Potsdams und verstärkte somit den Rückstau im Zentrum der brandenburgischen Hauptstadt. 30 Minuten, 60 Minuten, 90 Minuten vergingen und keine Rettung war zu sehen, dann hielt unverhofft hinter mir ein Gelber Engel, die junge Dame des ADAC konnte zumindest das Kupplungspedal wieder lösen, aber das Auto wollte trotz dieser und anderer Hilfen keinen Mucks von sich geben… es vergingen dann nochmals gut 45 Minuten und der Assistance-Partner war zur Stelle. Nach vielen fruchtlosen Versuchen das Fahrzeug irgendwie wieder zum laufen zu bringen, gab er dann aber auf. Zwischendurch rief Herr Panschuk an, der erst kurz vorher aus Berlin los ist und machte mir und meiner Hilfe das Angebot uns in Potsdam aufzunehmen und wenigstens uns in die Heimat zu bringen.

Das Fahrzeug verblieb samt innenliegender Spenden bei einem Autoservice in Potsdam, aber zumindest konnten wir alle zeitnah noch vor 0:00 Uhr in unsere Betten hüpfen und von besseren Tagen träumen. – Wie sich erst Tage später bei der Reparatur herausstellte, hatte wohl ein Mader seinen Spass an diesem Fahrzeug. Nun fährt dieses wieder in Diensten der Diakonie und wird liebevoll umhegt und gepflegt, damit niemanden anderes so ein Malheur passiert…

Bild: einige der mittlerweile aufgebauten Schwerlastregale in der Kleiderkammer der Diakonie in Premnitz